Mit einem beeindruckenden musikalischen Auftritt hat das Gymnasium Sacré Coeur Pressbaum beim diesjährigen Landesjugendsingen Niederösterreich in Grafenegg überzeugt. Gleich zehn Chöre der Schule nahmen teil – sechs von ihnen mit ausgezeichnetem Erfolg. Nun folgt für einen Chor ein besonderes Highlight: Der Oberstimmenchor hat sich für das Bundesjugendsingen qualifiziert, das diese Woche in Linz stattfindet.
Als eines von 36 Vokalensembles aus ganz Österreich wird der Chor beim Bundesjugendsingen antreten. Das renommierte Festival gilt als größte Jugendchor-Veranstaltung Europas und bringt die besten Kinder- und Jugendchöre des Landes zu einem mehrtägigen musikalischen Austausch zusammen.
Einstudiertes und musikalische Herausforderungen
Beim Bundesjugendsingen erwartet die Sänger:innen ein abwechslungsreiches, aber auch anspruchsvolles Programm. Neben der Präsentation ihrer einstudierten Stücke müssen die Chöre innerhalb kurzer Zeit auch neue musikalische Aufgaben bewältigen. So gilt es unter anderem, ein bisher unbekanntes Chorstück innerhalb von nur zwei Stunden einzustudieren und anschließend vor Jury und Publikum aufzuführen. Begleitet wird der Chor von seinem engagierten Leitungsteam, den Musikpädagog:innen Cornelia Traxler, Bence Csaranko, David Kaldma und Dominik Krenn.
„Die Qualifikation zum Bundesjugendsingen ist für unsere Schülerinnen eine tolle Auszeichnung“, erzählt Cornelia Traxler vorab. Besonders spannend werde sicherlich die 5-Minuten-Challenge, bei der die Sängerinnen ein völlig unbekanntes Stück direkt auf der Bühne einstudieren müssten. Diese Aufgabe verlange viel Konzentration, starken Teamgeist und vor allem auch musikalische Flexibilität, so Traxler weiter. „Aber genau darauf freuen wir uns. Unsere Schülerinnen arbeiten mit unglaublich viel Engagement und Begeisterung und wir alle blicken dem Festival mit großer Vorfreude entgegen.“
Große Vorfreude auch bei den Schülerinnen
„Dass wir beim Bundesjugendsingen dabei sind, ist für uns natürlich ein super Erfolg. Dafür haben wir sehr intensiv geprobt. Und jetzt freuen uns darauf, unser Programm vor einem großen Publikum präsentieren zu dürfen“, erzählt Hanna Jandl (16) vom Oberstimmenchor. „Besonders toll ist, dass wir dort so viele andere Chöre treffen werden“, ergänzt ihre Chorkollegin Marie-Luise Ströcker (16). „Wir teilen ja alle die Leidenschaft fürs Singen und das macht das Festival auch so besonders.“
Der rein weibliche Oberstimmenchor besteht aus 42 Sängerinnen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren — alle besuchen die Oberstufe des Gymnasiums Sacré Coeur Pressbaum. Als spezialisiertes Ensemble innerhalb des Musikzweigs widmet sich der Chor der Pflege und Erarbeitung von spannenden Stücken für Frauenstimmen. Das schon für das Landesjugendsingen einstudierte, abwechslungsreiche Programm spannt den musikalischen Bogen von der Romantik (Felix Mendelssohn Bartholdy) über zwei Volkslieder aus Österreich und Schweden bis hin zu zeitgenössischem Liedgut aus Slowenien.
Hoher Stellenwert von kultureller Bildung
„Dass das Gymnasium Sacré Coeur Pressbaum mit so vielen Chören auf diesem hohen Niveau erfolgreich ist, zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert kulturelle Bildung an unseren Schulen hat“, freut sich Constantin Haider, Pädagogischer Geschäftsführer der Privatschulen der Erzdiözese Wien, zu denen das Gymnasium Sacré Coeur Pressbaum gehört. „Ich gratuliere allen Sängerinnen und Sängern sowie dem Chorleiterteam herzlich zu diesem großartigen Erfolg.“
Ganze zehn Chöre des Gymnasiums Sacré Coeur Pressbaum nahmen am Landessingen Niederösterreich teil, das im April in Grafenegg stattfand. Neben dem Oberstimmenchor wurden dort auch fünf weitere Chöre der Schule ausgezeichnet: Der Chor der 3. und 4. Klassen, der Chor der 7. Klassen, der Oberstufenchor, der Männerchor der Oberstufe sowie der Kammerchor wurden ebenfalls mit ausgezeichnetem Erfolg bewertet — eine schöne Anerkennung für die kontinuierliche musikalische Arbeit am Gymnasium Sacré Coeur Pressbaum.
Gymnasium Sacré Coeur Pressbaum
Die Fotogalerie zeigt die Pressbaumer Chöre beim Landesjugendsingen Niederösterreich im April; Copyright: © Jugendreferat NÖ/Attila Molnar
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