Mit Beginn des Sommersemesters übernimmt Elisabeth Richter die Leitung der Handelsakademie und Handelsschule Sacré Coeur Wien. Die begeisterte Wirtschaftspädagogin verbindet ihre langjährige Erfahrung im Unterrichten kaufmännischer Fächer mit einem klaren Bekenntnis zu einer wertschätzenden und lebendigen Schulkultur.
Mit der Übernahme der Schulleitung kehrt die gebürtige Wienerin Richter zu ihren schulischen Wurzeln zurück: Vor ihrem Studium der Wirtschaftspädagogik absolvierte sie die Handelsakademie am heutigen Sacré-Coeur-Standort in der Fasangasse. Seit 26 Jahren im Schuldienst, war Richter zuletzt Lehrerin für kaufmännische Fächer am Bildungscampus Flora Fries und dort u.a. Fachkoordinatorin sowie stellvertretende Direktorin.
Direktorin mit Begeisterung für kaufmännische Fächer
„Die Faszination für die kaufmännischen Fächer hat mich bis heute nicht losgelassen“, beschreibt Elisabeth Richter ihre Motivation als Lehrende. In diesen Fächern könne man die Schüler:innen auf ihrem Weg optimal begleiten, meint die neue Schulleiterin. Kaufmännisches Wissen sei für den privaten Bereich mindestens ebenso wichtig wie für das Berufsleben. „Finanzbildung ist meiner Meinung nach unabdingbar für jeden von uns“, so Richter, „weil sie uns befähigt, verantwortungsvolle Entscheidungen im Umgang mit Geld zu treffen, Schulden zu vermeiden und unsere finanzielle Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.“
Gemeinsam für eine wertschätzende und lebendige Schulkultur
Nach vielen Jahren der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen freut sich Elisabeth Richter nun bereits sehr auf die neuen Aufgaben im Rahmen ihrer Tätigkeit als Schulleiterin der HAK/HAS Sacré Coeur Wien. Ihre Motivation beschreibt sie unter anderem so: „Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium, den Erziehungsberechtigten sowie allen weiteren Partnerinnen und Partnern der Schule weiter aktiv an einer wertschätzenden und lebendigen Schulkultur zu arbeiten.“ Ein solches positives Schulklima entstehe dort, wo alle gehört würden, so die Pädagogin. Jeder solle die Möglichkeit der Mitsprache, Verantwortungsübernahme und Mitgestaltung haben.
„Auf diese Weise werden Schülerinnen und Schüler nicht nur zur Selbstständigkeit erzogen, sondern bekommen auch das Gefühl, Teil einer gleichberechtigten Schulgemeinschaft zu sein“, erzählt Richter weiter. Ideen für die Ausgestaltung bringt sie bereits mit: Projekte zu Themen wie Respekt, Empathie und Konfliktlösung sowie gemeinsame Aktivitäten sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schulgemeinschaft stärken. Auch Möglichkeiten der schulartenübergreifenden Zusammenarbeit sieht sie für den Bildungscampus Sacré Coeur Wien. Eine Idee, die sie mit ihren Schüler:innen gerne umsetzen möchte, sind eigene Bewerbungsworkshops für Schüler:innen der Mittelschule, die im gleichen Gebäude in der Fasangasse angesiedelt ist.
Tradition als Basis für den schulischen Weg in die Zukunft
Bei allem Tun sind Pädagogin Richter aber auch Traditionen sehr wichtig: „Sie machen sichtbar, wofür eine Schule steht, und fördern die Identifikation und den Zusammenhalt“, sagt sie. „Wer sich mit seiner Schule verbunden fühlt, ist eher bereit, neue Wege mitzugehen. Und das Beschreiten neuer Pfade wird in Zeiten der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft, wie z.B. Diversität und Globalisierung, unabdingbar sein.“ Constantin Haider, pädagogischer Geschäftsführer der Privatschulen der Erzdiözese Wien, freut sich über den Neuzugang in der Riege der Direktor:innen: „Mit Elisabeth Richter konnten wir eine Schulleiterin gewinnen, die Bewährtes schätzt und zugleich den Blick nach vorne richtet. Die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Bildung ist ein zentraler Erfolgsfaktor – denn unser Ziel ist es, junge Menschen bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten.“
HAK/HAS Sacré Coeur Wien – praxisnah und mit Blick auf die Welt von morgen
Die katholische Handelsakademie und Handelsschule – kurz HAK/HAS — Sacré Coeur Wien steht für eine fundierte wirtschaftliche Ausbildung verbunden mit christlich geprägter Wertebildung. Mit ihrem breiten Fächerangebot legt die Schule einen starken Fokus auf praxisnahe Kompetenzen und wirtschaftliches Denken, fördert aber auch das soziale Engagement der Schulgemeinschaft. Schüler:innen werden nicht nur in kaufmännischem Wissen und digitalen Fertigkeiten fit gemacht, sondern erwerben auch Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Die Zusammenarbeit mit externen Partnern u.a. aus der Wirtschaft ermöglicht vielfältige Praxisprojekte sowie internationalen Austausch und eröffnet den Lernenden Perspektiven über den Klassenraum hinaus. Die HAK/HAS Sacré Coeur Wien begleitet Jugendliche auf ihrem Weg – praxisnah und mit Blick auf die Welt von morgen. Die Schule gehört zu den Privatschulen der Erzdiözese Wien.




