Mit einer kreativen Spendenaktion setzt die Volksschule Judenplatz ein Zeichen der Solidarität: Beim Sommerfest sammelten die Schülerinnen und Schüler Geld für Bildungsprojekte in Ecuador. Die Initiative ist Teil einer langjährigen Partnerschaft der Erzdiözese Wien mit der Partnerdiözese San Jacinto. Die symbolische Schecküberreichung stand zugleich im Zeichen des Abschieds von Generalvikar Nikolaus Krasa.
Das Spendenprojekt der Volksschule trug ein buntes Motto: „Unter dem Regenbogen – Vielfalt leben. Kinder als Geschöpfe Gottes“. Die kleinen Helferinnen und Helfer bastelten also mit viel Engagement Geschenksackerl mit Regenbogen-Motiven, die mit Kleinigkeiten befüllt und gegen freiwillige Spenden beim Sommerfest der Schule verteilt wurden. Die notwendigen Materialien finanzierte der Elternverein. Alle Einnahmen kommen Kindern und Jugendlichen in Ecuador zugute — nun wurde symbolisch der Scheck überreicht. Ganze 1.000,- Euro waren zusammengekommen.
Gelder für Schulstipendien und Therapien
Die Spenden fließen in ein Bildungs- und Sozialprojekt der Partnerdiözese San Jacinto. Im Mittelpunkt stehen Stipendien für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien sowie für junge Menschen mit Behinderungen. Sie ermöglichen etwa den Schulbesuch oder auch Therapien und wollen den jungen Menschen in Ecuador damit bessere Zukunftschancen und ein selbstbestimmtes Leben eröffnen. Die Mittel werden von der St. Elisabeth-Stiftung bei einer Reise nach Ecuador persönlich an die Projektpartner übergeben. Den symbolischen Scheck der Volksschule nahm Katarzyna Kuban, Leiterin des Bereichs Fundraising der Stiftung, in der Kirche Maria am Gestade entgegen.
Abschied von Generalvikar Krasa
Für Generalvikar Nikolaus Krasa, dessen Amtszeit mit Ende August endet, hat die Unterstützung des Projekts besondere Bedeutung und liegt ihm persönlich sehr am Herzen. Anstelle von Abschiedsgeschenken bat er daher Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter in der Erzdiözese Wien, zu deren Schulen auch die Volksschule Judenplatz gehört, um Spenden für das Programm. Gemeinsam mit zahlreichen Vertreter:innen aus den verschiedenen Dienststellen und Einrichtungen der Erzdiözese war er am Freitag zum Abschluss des gemeinsamen Weges eine (kurze) Strecke durch Wien gepilgert und feierte im Anschluss Messe in der Kirche Maria am Gestade.
Danach erfolgte die Scheckübergabe und die Schüler:innen der Volksschule Judenplatz nahmen natürlich eifrig die Gelegenheit wahr, im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst möglichst viele der bunten Sackerl an den Mann oder die Frau zu bringen. So verband sich der Abschied vom scheidenden Generalvikar, der mit den diözesanen Schulen als Vorsitzender des Aufsichtsrates in ganz besonderer Weise verbunden ist, mit einem besonderen Zeichen der Solidarität und der Unterstützung junger Menschen. Im Anschluss an Gottesdienst und Spendenüberreichung ging es bei hochsommerlichen Temperaturen weiter zu einem kleinen Umtrunk im Klemenssaal und im Garten des Redemptoristenklosters.
Fotografische Eindrücke vom Gottesdienst und der Scheckübergabe sehen Sie hier:































