Internationale Vernetzung lebt von persönlichen Begegnungen und dem Einblick in gelungene Bildungspraxis. Die Mittelschule Sacré Coeur Pressbaum durfte im Rahmen der Internationalisierungsprogramme der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems eine Gruppe von Austauschstudierenden begrüßen. Ziel des Besuchs war es, den angehenden Lehrkräften innovative pädagogische Konzepte und den Schulalltag an einer modernen österreichischen Mittelschule unmittelbar erlebbar zu machen.

Gemeinsam mit einer Gruppe von Austauschstudierenden aus Europa besuchte eine Delegation der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems die Mittelschule Sacré Coeur Pressbaum. Angeführt wurde die Gruppe von Richard Pirolt, Leiter des Zentrums für Internationalisierung der KPH, das die Mobilitätsprogramme der Hochschule koordiniert und internationale Kooperationen in der Lehre fördert. Begleitet wurde er von Denise Hofer, Schulentwicklungsberaterin und Hochschulprofessorin, sowie von Constantin Haider, dem pädagogischen Geschäftsführer der Privatschulen der Erzdiözese Wien.

Schulleiterin Nina Neswadba begrüßte die Gäste und stellte ihnen das Profil sowie die pädagogischen Schwerpunkte der Schule vor. Bei Unterrichtsbesuchen konnten die Studierenden den Schulalltag unmittelbar erleben und einen authentischen Einblick in die Praxis gewinnen. Ergänzend erhielten sie Informationen zum pädagogischen Konzept der Schule, zu ihren Schwerpunkten – darunter Begabungsförderung, digitale Bildung und die jahrgangsübergreifenden Move-On-Klassen – sowie zur Bedeutung des eigens pädagogisch konzipierten Neubaus für das schulische Lernen.

Besonders beeindruckte die Besucherinnen und Besucher die Architektur des Hauses. Die offenen, lichtdurchfluteten Lernlandschaften sind in Jahrgangscluster gegliedert und schaffen vielfältige Möglichkeiten für zeitgemäße Unterrichtsformen. Individualisiertes Lernen, Gruppen- und Freiarbeit sowie gemeinsames Arbeiten im Klassenverband lassen sich hier gleichermaßen verwirklichen und zeigen eindrucksvoll, wie eng Raumgestaltung und Pädagogik miteinander verbunden sind.

Wir freuen uns sehr, dass diese Schule als Beispiel für innovative Schulentwicklung und zukunftsorientierte Pädagogik vorgestellt werden konnte. Dass die engagierte Arbeit unseres Teams auf diese Weise sichtbar wird und angehenden Lehrkräften Impulse für ihre eigene Praxis bietet, erfüllt uns mit großer Freude und Stolz.