Zwei Tage Berufsleben

Private Neue Mittelschule Sacré Coeur Pressbaum

Die SchülerInnen der vierten Klassen des PNMS Sacré Coeur Pressbaum durften zwei Tage in die Berufswelt eintauchen. Hier einige Eindrücke von den berufspraktischen Tagen.

„Alle waren nett und ich hab viel Neues gelernt“, Caja
„Echt leiwand“!! Lukas
„Es war mega-nice!“ Melanie
„Sehr lehrreiche, neue Erfahrung“, Marc
„Sehr lustig, spannend“, Alex
„Viel gelernt“ Lucia
„War eine tolle Erfahrung!“ Sophia
„Es war mega-interessant“, Stefan
„Ich konnte den Chef des Unternehmens kennenlernen – das fand ich sehr cool.“ Nikola
Tobias: „Ich habe ein Crotales kennengelernt – Filme wie „Avatar“, „Bullyparade“, „Titanic“ und „The Crown“ wurden hier editiert; ich durfte an einem der größten Mischpulte Europas sitzen und lernte einen echt berühmten Konzertmeister und weltberühmten Dirigenten kennen. Die beiden berufspraktischen Tage im SynchonStage Vienna waren für mich eine wichtige Erfahrung.“

Simon: „Auch das Sortieren von Kisten war die beiden Tage interessant. Ich durfte auch Preisschilder ausdrucken und auf die entsprechenden Produkte kleben. Das Schlichten von Haushaltsgeräten und Lampen war ein wenig langweilig, aber man muss es auch kennenlernen und dabei auch sehr genau sein. Ich durfte auch Diebstahlsicherungen an der Ware anbringen, Geräte auspacken – dieser kurze Einblick in das Berufsleben hat mir sehr gut gefallen.“

Lukas: „Es war sehr detailreich – was ich die beiden Tage allein über einen Motor erfahren durfte. Beispielsweise durfte ich mit Hilfe Zündkerzen und den Keilriemen austauschen. Beim Wechseln der Reifen durfte ich mithelfen und ein Reifen des Bentley Continental GT wiegt echt nicht wenig. Die beiden berufspraktischen Tage waren für mich eine echt coole und vor allem interessante Erfahrung und ich wünsche mir, dass ich in dem Betrieb eine Lehrstelle bekomme“.

Luca: „In der Tischlerei durfte ich am ersten Tag nicht so viel mithelfen, ich durfte nur zuschauen, doch am zweiten Tag durfte ich schon einige spannende Aufgaben durchführen – beispielsweise Schleifarbeit und Lackauftrag. Der dritte Tag, der Reflexionstag in der Schule, hat mir gezeigt, was meine Mitschüler für Berufe kennengelernt haben. Folder, Filme, kleine Werkstücke beispielsweise ein Gesteck, Firmen-T-Shirts und die einzelnen Tagesberichte wurden stolz präsentiert.“

Berufsorientierung in der Praxis

FMZ – Für meine Zukunft- ist unser Beitrag zur Berufsorientierung in der 7.und 8. Schulstufe der PNMS Sacré Coeur Pressbaum: Verpflichtend in der Stundentafel der NMS verankert, werden die Stunden in den Schulstufen intensiv für die Berufsbilderarbeitung genützt. Zusätzlich zu dieser Wochenstunde werden Berufsorientierungsinhalte integrativ in anderen Fächern vermittelt. Aufbauend auf den WIR-Stunden der 5. und 6. Schulstufe bietet FMZ eine Vorbereitung auf und einen Ausblick in die vielfältige spätere Ausbildungs- und Berufswelt. Eine Palette von Möglichkeiten steht uns in diesem Zusammenhang zur Verfügung: Schul-, Betriebs- und Berufserkundungen, Berufspraktische Tage, Besuch von Berufsinformationsmessen und vieles mehr. Vor- und Nachbereitung mit den Jugendlichen und intensive Kooperation zwischen den Schulen und Betrieben runden das Ganze ab.

Speziell in der 8. Schulstufe ermöglichen wir es unseren Schülerinnen und Schülern, im Rahmen von Berufspraktischen Tagen und individuellen Schnuppertagen, reale Begegnungen mit dem Arbeitsmarkt zu erleben. Wir nehmen darauf Bedacht, dass Entscheidungen der Bildungs- und Berufsplanung persönliche Entscheidungen sind und häufig im Kreis der Familie oder in Einzelberatungen stattfinden. Darum ist es unser Ziel, diese im Unterricht vorzubereiten und zielgerichtete Inanspruchnahme von außerschulischen Beratungseinrichtungen (Jugendcoaching mit Frau Mag. Köhling) durch die Jugendlichen zu fördern. Berufsorientierung soll dazu führen, dass die Schülerinnen und Schüler eigene Wünsche, Interessen und Neigungen entdecken, erforschen und hinterfragen, sowie Begabungen und Fähigkeiten wahrnehmen, um persönliche Erwartungen reflektieren und einschätzen zu lernen. In der 7. Schulstufe wollen wir die persönliche Lebens- und Berufsplanung unserer Schülerinnen und Schüler kritisch reflektieren und überprüfen, in der 8. Schulstufe wird der Berufswunsch und seine Realisierbarkeit im Wirkungsgefüge von Eltern, Freundinnen und Freunden, Wirtschaft und Gesellschaft erörtert. „ Fit für das Leben“ ist unsere Devise und unser Ziel.