Teilen einmal anders

Am 11. November war Martinstag. St. Martin teilte der Legende nach seinen Mantel und gab ihn einem frierenden Bettler auf der Straße. Die Kinder der Volksschule Waldkloster wollten mit St. Martin in Erinnerung rufen, dass Geben ein fixer Bestandteil unserer Menschlichkeit und Nächstenliebe sein sollte. Der Winter kommt in großen Schritten und viele Menschen sind obdachlos und müssen in der kalten Jahreszeit kein Dach über dem Kopf.

Seit über 20 Jahren ist die Gruft in Wien die bekannteste Einrichtung für obdachlose Menschen. Sie bietet Menschen einen sicheren Zufluchtsort und menschliche Wärme. 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Zum Schlafen, saubere Kleidung und die Möglichkeit zu duschen. Betroffene erhalten in der Gruft ein warmes Essen., einen Platz Das Team der Gruft .unterstützt obdachlose Menschen dabei, wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen.

Um dies zu ermöglichen, ist die Gruft vor allem auf Kleider- und Geldspenden angewiesen.

Die Kinder der 4d und 4b/3c der Volksschule Waldkloster und ihre Nachmittagspädagoginnen übergaben am Freitag , den 10. November einen Sack voller warmer Winterbekleidung oder Decken der Gruft. Die Nachmittagskinder der PVS Waldkloster bekamen eine exklusive Führung vom Gruft-Mitarbeiter Bernhard Lentsch, der sich eineinhalb Stunden ihren interessierten Fragen stellte. Man sah förmlich, wie die die Kinder nachdachten und anfingen , die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Mit dem wunderschönen Gefühl Gutes getan zu haben und den Martinstag sinnvoll genutzt zu haben, kehrten die Kinder und Pädagoginnen wieder dankbar zurück.

Private Volksschule Waldkloster
Die Gruft