Science&Art@School

­Die 2A und die 2B der BAfEP des Sacré Coeur Pressbaum haben bei dem Projekt „Science&Art@School“ teilgenommen. Dabei handelt es sich um ein interdisziplinäres Projekt, das Kunst und Wissenschaft verbindet. Es läuft im Rahmen des art@CMS – Programmes am CERN und des EU – Projekts CREATIONS weltweit und inspiriert Schülerinnen und Schüler zu kreativer Auseinandersetzung mit wissenschaftlich komplexen Themen der Teilchenphysik. Die Schülerinnen der BAfEP,  Adriana Lindl und Rabea Heumesser berichten:

 

Workshop am 22. März

Für die Einführung, einen ganztägigen Workshop im Museum, begaben wir uns in den großen Saal des Museums, wo wir einen Vortrag über Teilchenphysik hörten. Anschließend wurden wir durch die Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen“ geführt, an die sich eine Planetariums-Vorführung anschloss. Nach diesem sehr interessanten Einstieg, durch den wir viele Informationen über Teilchen, deren Entstehung und über das physikalische Institut CERN erhielten, teilten wir uns in Gruppen auf. Danach begann unsere Zeitreise – vom Zeitpunkt des Urknalls weg bis zum derzeitigen Zustand des Universums – und bis zur Entwicklung des Internets. In der Schule hatten wir zuvor einige der Inhalte in Physik und Biologie besprochen.

Im Zuge der Betrachtung und Reflexion vieler schöner und sehenswerter Fotografien und Kunstwerke, die von namhaften Künstlerinnen und Künstlern passend zum Thema gestaltet wurden, hatten wir unter anderem die Chance, selbst Teilchenkollisionen nachzustellen, indem wir Teilchenfußball spielten. Sportlich ausgepowert betraten wir das Planetarium, wo wir eine Vorstellung mit dem Namen „Das Phantom des Universums“ sahen. Während im Anschluss daran noch all unsere Fragen beantwortet wurden, knurrte uns bereits der Magen.

Nach unserer wohlverdienten Mittagspause kamen wir wieder an den Ort des Geschehens zurück, zur „2. Runde“, dem kreativen Teil. Der Physiker und Künstler Michael Hoch ermutigte und inspirierte uns dazu, die Kunst mit der Wissenschaft zu vereinen. Nun ging es an das praktische Arbeiten. Wir führten künstlerische Experimente durch, zum Beispiel das Nachstellen einer Kollision von Teilchen mit Hilfe verschiedener Farben. Das bereitete uns besonderen Spaß! Als unsere Experimente abgeschlossen waren, erhielten wir weiterführende Informationen und Anregungen zum Projekt und wurden anschließend entlassen.

In Bildnerischer Erziehung und Werken werden wir nun in der Schule in den folgenden Wochen versuchen, die im Workshop angesprochenen Inhalte umzusetzen. In Praxis wollen wir verschiedene Angebote für den Kindergarten erarbeiten und durchführen. Alles in allem war es ein sehr spannender, informativer und lustiger Tag, dessen Programm sehr schön gestaltet wurde und sehr abwechslungsreich war!

Präsentation der Werke

Gemeinsam mit ihren Kunst- und Physiklehrerinnen und -lehrern arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in der Schule weiter und interpretierten die Teilchenphysik auf vielfältige Art. Die Werke, die dabei entstanden, werden von 10. bis 12. Juni 2017 im Vortragssaal des Naturhistorischen Museums Wien präsentiert

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