Remote Learning – Best Practice aus unseren Schulen

Gerade in dieser schwierigen Zeit sind wir besonders stolz auf unsere PädagogInnen. Sie beweisen uns, dass es auch unter den erschwerten Bedingungen möglich ist, die Beschäftigung mit dem Lehrstoff interessant und vielseitig zu gestalten. Auch in der Kommunikation mit den örtlich verstreuten SchülerInnen werden keine Mühen gescheut und alle verfügbaren Kommunikationskanäle genutzt.

Wir möchten diese Arbeit, die – wie vieles aktuell- im Verborgenen geschieht, vor den Vorhang holen und täglich einen Einblick in den veränderten Schulalltag gewähren.

Tag 1: Die PNMS Sacré Coeur Wien kommuniziert mit ihren SchülerInnen über Schoolfox und eine Online-Klassenpinnwand.

Tag 2: In der PVS Maurer Lange Gasse haben sich die PädagogInnen einen besonders liebevollen Weg der direkten Kommunikation mit den jungen SchülerInnen und ihren Eltern überlegt.

Tag 3: Die PädagogInnen der PVS Judenplatz versuchen mit persönlichen Worten und einem Wochenplan ihren SchülerInnen eine Alltagsstruktur und Ablenkung von der aktuellen Situation zu bieten.

Tag 4: Digitale Kommunikationsmittel sind in Zeiten wie diesen hoch im Kurs. Die PVS Sacré Coeur Wien verwendet u.a. Microsoft Teams und OneNote zum schnellen und direkten Austausch.

Tag 5: Die zweite Woche im Remote Learning-Modus neigt sich dem Ende zu. Zeit für ein kleines Fazit: Das Erzbischöfliche Gymnasium Hollabrunn hat uns gesammelte Rückmeldungen von SchülerInnen und Eltern zur Verfügung gestellt.

Tag 6: Die Nutzung von Social Media gehört für die Digital Natives der heutigen Zeit zur täglichen Routine. Die PNMS Antonigasse nutzt nun eine eigene Instagram-Seite, um mit den SchülerInnen in Kontakt zu bleiben.

Tag 7: Wir haben an dieser Stelle schon viele Methoden und Strategien des Remote Learnings an unseren Schulen vorgestellt. Nicht vergessen werden darf aber die Pflege der persönlichen Beziehungen. Im Privaten Gymnasium und Realgymnasium Klosterneuburg ist diese Aufgabe zur Chefsache erklärt worden.

Tag 8: Eine lebende Fremdsprache auf Distanz lernen und üben? Wie das funktionieren kann zeigen uns Beispiele aus der HAK/HAS/AUL Sacré Coeur Wien.

Tag 9: Unsere Schulen zeichnen sich gerade in der jetzigen Krisensituation durch eine ausgeprägte Kreativität aus. Heute zeigt uns die Bafep Sacré Coeur Pressbaum Wege, wie gemeinsam diese kreativen Energien verarbeitet werden.

Tag 10: Bald ist die dritte Woche im Remote-Learning Modus geschafft. Zwischen der vielen Zeit am PC, Laptop oder Smartphone sollte aber auch die Bewegung nicht zu kurz kommen. In der PVS Antonigasse werden auch hierzu Anleitungen und Anregungen an die SchülerInnen verbreitet.

Tag 11: Die Karwoche und somit auch die Osterferien sind angebrochen. Um uns auf die kommenden Feiertage einzustimmen, widmen wir den heutigen Beitrag dem Religionsunterricht im Zeichen der Coronakrise.

Tag 12: Den persönlichen Kontakt nicht zu verlieren – das ist gerade in dieser Zeit der sozialen Isolation besonders wichtig. In der PVS Waldkloster sind die LehrerInnen bemüht, die Kommunikation mit den SchülerInnen und Eltern regelmäßig und aufgelockert zu gestalten.

Tag 13: Der reguläre Unterricht hat sich zwar in die digitale Welt verlagert, unsere Schulen sind aber deswegen keineswegs verwaist. Ein Video-Lagebericht aus dem Gymnasium am Campus Sacré Coeur Pressbaum beweist, dass trotzdem weiter gearbeitet wird.

Tag 14: Die Umstellung der alltäglichen Routinen und Arbeitsweisen fällt in Zeiten der Coronakrise wohl vielen nicht einfach. Gerade unsere jüngsten SchülerInnen in den Volksschulen benötigen noch viel Orientierung und Unterstützung. In der PVS St. Raphael werden Strukturen mit Wochen- und Tagesplänen und regelmäßiger Kommunikation geschaffen.

Sehr abrupt hat sich der Alltag von uns allen durch die COVID 19-Epidemie verändert, Gewohnheiten müssen neu überdacht werden, bisher feste Abläufe müssen neu organisiert werden. Vieles ist unsicher und neu, die Dauer der Maßnahmen die unser Leben so verändern noch nicht endgültig festgelegt. Gerade diese Unsicherheit und Unruhe ist für unsere Jüngsten schwierig zu verarbeiten und zu verstehen. Für die Mädchen und Burschen in den Volksschulen ist es nicht einfach zu begreifen, was hier wirklich vor sich geht und warum nun die Schulen nicht mehr für den regulären Unterricht geöffnet sind. Sind das nun Ferien? Was soll nun zuhause getan werden? Lernen mit Mama und Papa – wie soll das genau funktionieren? In dieser Situation ist die Unterstützung des gesamten Umfelds gefragt, die Mitarbeit der Eltern, aber auch ein regelmäßiger Austausch mit den LehrerInnen.

In der PVS St. Raphael versucht man auf kindgerechte Weise, die verlorenen Routinen durch ausgearbeitete Wochen- und Tagespläne so gut es geht zu ersetzen und spielerisch die aktuelle Situation in die Lernübungen einzubauen: So werden Informationen zum Coronavirus und die Wichtigkeit des gründlichen Händewaschens in den Aufgabenplan integriert. Ergänzend zu den Übungsaufgaben aus den Schulbüchern und Arbeitsblättern werden auch Links zu lehrreichen Youtube-Videos und hilfreichen Lernwebsiten, wie der SIKORE-Seite (Sicheres Kopfrechnen – auch für Erwachsene sehr zu empfehlen!) weitergeleitet.

Über Schoolfox, Email und persönliche Telefonate werden die notwendigen Informationen und Unterlagen für die Vertiefung des bisher Gelernten ausgetauscht. Die ElternvertreterInnen leiten das Feedback der Erziehungsberechtigten weiter, um Verbesserungen für die weitere Zusammenarbeit auf Distanz einarbeiten zu können. Auch die Kinder schreiben über ihre Erfahrungen mit dem Remote Learning und schicken Fotos aus ihrem neuen Alltag.