Neuer Schülerhöchststand bei katholischen Privatschulen

Aktuelle Statistik weist für Schuljahr 2017/18 exakt 72.799 Kinder und Jugendliche aus. Das ist eine
Steigerung um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr

Wiener Schulamtsleiterin Andrea Pinz: „Katholische Privatschulen überzeugen durch ihre pädagogische Qualität und ihr klares, am christlichen Menschenbild orientiertes Profil“

Im laufenden Schuljahr 2017/18 besuchen mit 72.799 Schülerinnen und Schülern mehr Kinder und Jugendliche als je zuvor eine katholische Privatschule in Österreich. Demnach hat es im Vergleich zum
Vorjahr eine Steigerung um 0,5 Prozent oder 387 Schülern gegeben. Diese Zahlen für ganz Österreich hat
das Wiener Erzbischöfliche Amt für Schule und Bildung am Mittwoch, dem 13.12 bekannt gegeben. Nicht
ganz 70 Prozent der Kinder und Jugendlichebesuchen eine Ordensschule, die anderen eine Schule in Trägerschaft der Diözesen.
Neben der Quantität würden die katholischen Schulen weiterhin durch ihre pädagogische Qualität und ihr klares, am christlichen Menschenbild orientiertes Profil überzeugen, so die Wiener Schulamtsleiterin Andrea Pinz: „Wir wissen, dass der Schlüssel zu einer guten Schule engagierte und versierte Lehrer sind. Die Freude an der Arbeit mit jungen Menschen, die gemeinsame Wertebasis und eine hohe Motivation, jedem jungen Mensch
en as Beste zu geben, machen das besondere Klima an unseren Schulen aus.“

Größter Zuwachs bei Privatschulen der Erzdiözese

Im Bereich der Erzdiözese Wien verzeichnet die Statistik ein Plus von 152 Schülerinnen und Schülern gegenüber dem letzten Schuljahr, das im Wesentlichen auf die Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Wien zurückgeht. Diese würden an ihren 25 Standorten rund 135 Kinder und Jugendliche mehr verzeichnen, so Pinz. Gesamt zeigt sich, dass diesmal gegenläufig zum langjährigen Trend die höheren Schulen leichte Einbußen hinnehmen mussten, wohingegen der Pflichtschulbereich mit mehr als zwei Prozent deutlich zulegte. Auch in diesem Segment weisen die Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Wien mit einem Zuwachs von 230 Schülern bei einem Gesamtplus von 292 Schüler im katholischen Volksschul- und Mittelschul-Bereich die wesentlichste Steigerung auf.
Wie Schulamtsleiterin Pinz betont, sei ein wichtiges Merkmal der katholischen Privatschulen die Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Religionen. In Zahlen ausgedrückt: Von den 28.770 Schülern an katholischen Privatschulen in der Erzdiözese Wienwerden 707 als außerordentliche Schüler, also Schüler, die wegen mangelnder Kenntnis derUnterrichtssprache dem Unterricht noch nicht in vollem Umfang folgen können sowie 200 Kinder und Jugendliche mit Flüchtlingsstatus geführt. Österreichweit haben der Statistik zufolge 364
Flüchtlingskinder und -jugendliche Aufnahme und somit neue Perspektiven durch ganzheit-
liche Bildung an katholischen Schulen gefunden. (KAP)